Vita

Die Schulzeit

Du schreibst Aufsätze wie ein Behinderter sagte mein Deutschlehrer zu mir. Ich konnte das nicht verstehen. Gut, die Nacherzählung war mit fast einer ganzen Heftseite nicht gerade sehr ergiebig ausgefallen. Dennoch war ich felsenfest der Meinung dass ich alles sehr präzise und exakt wiedergegeben habe. Nur halt sehr knapp und auf den Punkt gebracht. Es stand alles drin was wichtig war. Auf einer dreiviertel Seite. Ich bin ja keine Frau die das seitenweise ausschmücken muss ….

Die Lehrzeit

„Du Drecksack“ sagte Roland mein Ausbilder zum Energie Elektroniker  immer zu mir. Ja gut, ich hab meine Kollegen schon hier und da mit einem Schwätzchen vom Lernen abgehalten. Vor allem im Werksunterricht. Und wenn er mich dann mal beim Schwätzen erwischt hat und mit irgendeiner komplexen Frage zu Transistoren oder sonstigen Schaltungen um die Ecke kam habe ich Sie Ihm stets korrekt beantwortet. Das hat Ihn ziemlich gefuchst.  Mir hat’s Spaß gemacht! Ich liebe den Beruf. Gepriesen sind die  Elektriker!

Die Studienzeit

Mal sehen ob ich überhaupt studierfähig bin dachte ich mir als ich nach der Fachhochschulreife im Anschluss an die Lehre (man will sich ja nix verbauen) zum NC-freien Studiengang Bauingenieurwesen an der FH-Darmstadt eingeschrieben habe.  Lag der Fokus am Anfang des Studiums mehr auf „Musikmachen“ so hat sich das zum Schluss hin auf maximale Klausurschlagzahl erhöht. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich besser mit D-Mark und Euro rechnen kann als mit Kilonewton / Meter hoch vier ( ja diese Einheit gibt’s) und habe Bauwirtschaft vertieft. Projektmanagement stand da im Fokus. Thema der Diplomarbeit „Mobile Computing im Bauwesen“.  Das war im Februar 2002. Ihr ahnt es schon wie „weit“ die Bauwirtschaft damals war….

Der Berufseinstieg

„Ach du Scheisse auch das noch…“  sagte meine Mutter als ich nach Hause kam und ihr froh verkündet habe dass ich mich selbständig mache. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren meine Erfahrungen als Werksstudent bei einem der größten Bau-Beratungsunternehmen. Der Plan war eigentlich nach der Studienzeit dort einen Einstieg zu finden.

100% digitaler Unternehmer

Seit ca. 1997 habe ich das Glück keinen Tag zur Arbeit gehen zu müssen sondern meine Freizeit mit selbstbestimmter, sinnstiftender Erwerbstätigkeit füllen zu dürfen. Ich bin digitaler Unternehmer von Anfang an.

Und jetzt der Angeberabsatz…

Diverse Lehraufträge im Bereich Online Marketing / E-Commerce (HS Mannheim, BA Heidenheim, FH Heidelberg, BA Karlsruhe), Ex 1. Vizepräsident des Marketingclub Rhein-Neckar , Mitglied im BVDW Fachgruppe Agenturen, Veranstalter des UX-DAY Mannheim (ux-day.de), und so weiter….